Kapitel 3 · Think with Data

Wenn Daten anfangen zu sprechen

Aus einer Zahl eine Geschichte machen, und eine fremde wieder auseinandernehmen.

Aus Daten eine Geschichte bauen

Ich habe folgende Daten: [HIER EINFÜGEN] - Identifiziere den EINEN interessantesten Datenpunkt. - Welche der vier Geschichten-Arten passt? (Veränderung, Vergleich, Zuspitzung, Mensch) - Formuliere in genau DREI Sätzen: Satz 1: Der Fakt. Satz 2: Der Kontext. Satz 3: Die Bedeutung. - Welches Objekt steht für meine Geschichte? (Kein Diagramm, sondern ein Ding, ein Mensch, ein Moment.) - Was lasse ich mit dieser Geschichte weg, und ändert das die Schlussfolgerung?

Die Big Idea fürs Meeting

Ich habe diese Daten: [HIER EINFÜGEN]. Mein Publikum ist mein Chef. Ich habe 60 Sekunden. Formuliere EINEN Satz, der meine Big Idea enthält: was er TUN soll, nicht was er WISSEN soll.

Eine Datengeschichte für einen Beitrag

Aus diesen Daten [HIER EINFÜGEN] möchte ich einen Beitrag machen. Keine Bullet Points, keine Thesen. Eine GESCHICHTE. 3 Sätze. Der erste macht neugierig. Der zweite erklärt. Der dritte bleibt hängen. Kein Call-to-Action.

Ein Daten-Konzept für die Familie erklären

Ich möchte meinen Kindern oder meinen Eltern erklären, warum [DATEN-KONZEPT]. Formuliere es als Geschichte mit einem Objekt oder einer Person. Maximal 4 Sätze. Keine Fremdwörter.

Eine Schlagzeile rückwärts lesen

Hier ist eine Schlagzeile oder eine Meldung mit Zahlen: [HIER EINFÜGEN] Geh sie mit mir von hinten nach vorne durch, in genau dieser Reihenfolge: 1. Erzählung: Was soll ich nach dem Lesen denken, und wem nützt es, wenn ich es glaube? 2. Form: Falls eine Grafik dabei ist, was fällt daran auf? 3. Bezug: Prozent wovon, verglichen womit, warum ausgerechnet damit? 4. Auswahl: Welcher Ausschnitt wurde gewählt, und was liegt knapp daneben? 5. Wert: Wie lautet die absolute Zahl? Sag bei jedem Punkt ausdrücklich, wenn die Angabe in der Meldung fehlt. Stell am Ende die eine Frage, die ich der Redaktion schreiben würde.

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